KRIMI-KATZEN-BLOG

GESCHICHTEN VON DEN KRIMI-KATZEN. TERMINE. AMÜSANTES UND INFORMATIVES.
GASTKATZEN-CASTING. GEWINNSPIELE UND GESCHENKE.

„Mord im Rosengarten“

„Mord im Rosengarten“

„Mord im Rosengarten“ –
Coco-Krimi-Leserinnen sind einfach top!

Heute erschien mein Katzen-KurzKrimi „Mord im Rosengarten“, in dem auf der Blumeninsel Mainau gekillt wird.
Ich fragte meine Leserinnen vorab: Wer ist das Opfer, wer der Mörder – und das sind ihre Ideen

Ich liebe es, meine Leser und ihre Katzen mit einzubeziehen, wenn ich schreibe und veröffentliche.
Deshalb verriet ich in der Juni-Ausgabe der Coco-FanMail schon ein bisschen über meinen neuen KurzKrimi „Mord im Rosengarten“, der heute in der Zeitschrift „Our Cats“ erscheint und fragte: Wie geht’s weiter, wer wird ermordet, wer ist der Täter?

Die meisten Leser und Leserinnen warteten gespannt auf meinen KurzKrimi, zwei aber schickten mir ihre eigenen Ideen, und die möchte ich Euch nicht vorenthalten.

Das war meine Vorgabe:

Katze Pünktchen lebt glücklich auf der Blumeninsel Mainau im Bodensee. Doch selbst dort im Rosengarten ist die Welt nicht nur voller Blüten und Glück – selbst dort lauert der Tod, sogar an einem sonnigen, strahlenden Hochzeitstag im Juni, einem Tag wie heute.

Pünktchen war zwar in einem der Gewächshäuser zur Welt gekommen, aber mit edlen Outfits und Luxuskarossen kannte sie sich aus. Schließlich war sie sogar dabei gewesen, also die schwedische Königin die Mainau besucht hatte. Sie musste lächeln bei dieser Erinnerung, denn damals hatte Perserkater Giacomo, der im Schloss ein Katzenkissen aus blauem Brokat besaß, einem der Gäste einen Ring mit einem riesigen Diamanten gestohlen, ihn ihr zu Füßen gelegt und miaut „Willst du meine Frau werden?“. Kurz darauf allerdings hatten sie ihn kastriert; seitdem waren sie nur mehr sehr gute Freunde.

Ein Schmetterling schaukelte an Pünktchen vorüber. Sofort war die kleine Katze auf den Beinen; alle Schläfrigkeit fiel augenblicklich von ihr ab. Sie rannte dem Schmetterling hinterher, solange sie ihn, auf dem Geländer laufend, verfolgen konnte. Als er davonflatterte, kehrte sie zu ihrem Platz neben der Steintreppe zurück. Sie liebte in der Sonne glänzenden Diamant-Schmuck, doch Jagen liebte sie noch mehr.

Die Orgel steigerte sich zu einem Crescendo und verstummte abrupt. Kurz darauf sah sie das Brautpaar auf dem Kiesweg den Stufen zum Rosengarten zuschreiten, gefolgt von Gästen, von denen viele in ihren Roben und mit ihren fantasievollen Hüten selbst wie kostbare Blumen aussahen.
„Sie ist sehr reich“, miaute neben ihr Giacomo. Sie hatte ihn gar nicht kommen hören, freute sich aber darüber, dass er da war. „Er nicht. Er war Wissenschaftler an einem amerikanischen Forschungsinstitut. Dort gab es einen Skandal, sagte ihre Cousine vorhin in der Kirche zu einer anderen Dame, doch diese Heirat habe ihn jetzt gerettet. Wovor, das weiß ich nicht, denn da setzte gerade die Orgel ein.“

Und dann der Ideen- und Schreibimpuls: „Wovor rettet die Heirat den skandalumwitterten Bräutigam? Wer wird ermordet, und wie geschieht die Tat?“

Was wäre Deine Lösung gewesen?

Der Rosengarten auf der Blumeninsel Mainau. Foto: Marianne Kaindl

Die Idee meiner Leserin Gabi Elisabeth (und ihrer Katzen Krümi und Elvis, natürlich):

„Der Bräutigam wird umgemurkst. Seine Frau hat ihn zuvor gerettet, indem sie ihn bei Nacht und Nebel im Kofferraum ihres Wagens nach Stetten am Bodensee gefahren hat. Er hat sich nämlich bei seinen Forschungsarbeiten auf sehr dünnes Eis begeben und viel zu viel erforscht … Die Russen (oder waren es Araber, Chinesen oder ???) hatten ihm ein gutes Angebot unterbreitet. Ein sehr gutes …
Bloß blöd, dass seine Forschungsergebnisse so brisant waren, dass der Auftraggeber sie, nachdem ihm das klar geworden war, an sich nehmen und selber gewinnbringend verkaufen wollte. Doch da hatte der junge Mann bereits gekündigt und dies mit familiären Verpflichtungen erklärt. Nicht auszudenken, wenn seine Forschungsergebnisse oder Kopien davon in die falschen Hände geraten!!

Die Gästeliste war lang und so fiel der elegant gekleidete Gast, den eigentlich niemand so richtig kannte, gar nicht auf …

Das Feuerwerk kurz vor Mitternacht war farbenfroh und bezaubernd, darüber war man sich einig. Bloss einer konnte das nicht mehr so richtig beurteilen. Dem Bräutigam war der Champagner gar nicht bekommen. So gar nicht, dass man ihn mit den Füßen voran von der Insel bringen musste.“

Eine interessante Idee, findet Ihr nicht?

Wollt Ihr noch eine zweite lesen? Die stammt von Leserin Britta Schmidt, die bestimmt ebenfalls sich mit ihren Katzen Neelix und Calimero beraten hat:

Nun, was Giacomo nicht gehört hatte, war wirklich heftig! Den Bräutigam, einen Pharmazeuten aus Berlin und ehemaligen Leistungssportler, habe man für das Forschen zu leistungssteigernden Mitteln an das Institut geholt. Irgendwas war dann da wohl schiefgelaufen, denn es gab einen Todesfall bei den Probanden. Und das kam an die Öffentlichkeit. Die Angehörigen würden nun Schadenersatz fordern und er, als Mitglied des Forschungsteams, sei wohl mit „dran“, erzählte die Cousine. Die andere Dame war entsetzt! „Reden wir hier von Doping?“ Die Cousine schwieg …
„Er wäre ohne ihr Geld ruiniert, wenn er sich an den Forderungen beteiligen müsste, mal abgesehen von dem moralischen Aspekt“, legte die Dame nach. Wieder keine Antwort. Die Trauungszeremonie war inzwischen in vollem Gange und daher schob die Dame die fehlende Antwort darauf, dass die Cousine der Zeremonie folgte.

Pünktchen und Giacomo sahen nun, wie die Frischvermählten durch ein Spalier von Gästen schritten. Sie, strahlend, wie die Sonne an einem schönen Frühlingstag. Er auch strahlend. Aber irgendwie anders. „Wenn ich heirate, möchte ich, dass mein Bräutigam MICH ansieht und anlacht und nicht alle möglichen anderen Leute“, maunzte sie empört. Auch Giacomo fand das Verhalten des Bräutigams seltsam. „Der scheint jemanden zu suchen“, miaute er und stellte seine Ohren auf, denn ein Geräusch erregte seine Aufmerksamkeit. „Was ist?“, fragte Pünktchen. Sie kannte ihren besten Freund sehr gut und wusste, dass er ein ausgezeichnetes Gehör hatte, noch feiner als alle anderen Katzen. „Da ist jemand, der sich auf dem Gelände rumtreibt, außerhalb der Hochzeitsgesellschaft. Nein, nicht nur einer, es sind mehrere!“
Kaum hatte er das erkannt, folgte Giacomo seinen besonderen Fähigkeiten und machte sich auf die Suche, gefolgt von Pünktchen, die einfach neugierig war.

Das Paar schritt über den Kiesweg in Richtung Wiese, auf der eine hochherrschaftliche Tafel für die Gesellschaft hergerichtet war. Lange Tische mit weißen Decken, bestückt mit Geschirr, das an die Biedermeierzeit erinnerte. Üppiger Blumenschmuck in antiken Vasen und kunstvoll arrangierte Servietten in Silberringen mit dazu passendem Besteck. Der Weg führte vorbei an schweren Statuen aus Stein. Sie immer noch strahlend, er jedoch zunehmend angespannt und mit Blicken suchend!

Giacomo und Pünktchen waren inzwischen angekommen bei drei Herren, die sich hinter einer schweren Statue zu schaffen machten. Und irgendwie sah diese anders aus als die anderen, sie wirkte weniger standfest. Die beiden Katzen tauschten Blicke und schritten zur Tat.

Die Braut, die die ganze Zeit rechts vom Bräutigam gegangen war, wechselte plötzlich auf seine linke Seite, beschleunigte kurz ihren Schritt und bückte sich, um die beiden Glückskatzen zu streicheln, die ihren Weg kreuzten. Auf einmal Tumult, Geschrei, Gerenne und ein Bräutigam, der blutübertrömt am Boden lag, halb verdeckt von der schweren Statue. Für ihn, der seiner Frau Platz gemacht hatte, da er Katzen nicht möchte, kam jede Hilfe zu spät. Der herbeigerufene Notarzt konnte nur mehr seinen Tod feststellen.

Das ist natürlich übel für den Bräutigam.

In meinem KurzKrimi lebt der weiter, ob fröhlich oder nicht, das sei dahingestellt. Da ist die Braut das Opfer, und die Mordwaffe ist höchst ungewöhnlich und absolut passend zu einer Blumeninsel im Bodensee.

Wenn Ihr Lust habt, ihn zu lesen und zu erleben, was Glückskatze Pünktchen unternimmt, um mit ihrem alten Freund zusammen den Mord aufzuklären: Das steht alles in der „Our Cats“. Heft 7.

Viel Lesespaß!

„Leserkatzen – Krimi-Helden“ – Premierenlesung in Konstanz am Bodensee (Pressemitteilung)

„Leserkatzen – Krimi-Helden“ – Premierenlesung in Konstanz am Bodensee (Pressemitteilung)

Pressemitteilung: Premierenlesung von Katzen-Kurzkrimis im „Second Heaven“ in Konstanz

Katzenkrimi-Autorin Marianne Kaindl las aus ihrem neuen Kurzkrimi-Band und erzählte von dessen ganz besonderer Entstehungsgeschichte

 

Susanne Armbruster vom Second Heaven – clothes, coffee & more in Konstanz lud am 12. September zur Premieren-Lesung ein und bereitete ihren Gästen einen Abend mit Spannung, Mord, Katzen und Gelächter.

Autorin Marianne Kaindl, Preisträgerin des Indie Author Community Preises 2018, stellte ihr neues Buch vor, das am 12. September erschien und so viele Vorbestellungen erfuhr, dass noch vor dem offiziellen Start die zweite Auflage in den Druck ging.

In ihren bisher erschienenen drei KatzenKrimis ermittelt ein samtpfotiges Ermittlerteam um Krimi-Katze Coco. Diesmal jedoch sind die Helden der vier Kurzkrimis Katzen ihrer Leser.

„Im vorigen Jahr kam mir die Idee, meine Leser über Facebook zu einem ‚Katzen-Casting‘ einzuladen“, erzählte die Schriftstellerin. „Wer teilnehmen wollte, schickte mir ein Foto seiner Katze, eine kurze Beschreibung ihrer Eigenheiten und Vorlieben und eine überzeugende Begründung, warum gerade sie sich als tierische Ermittlerin in einem Mordfall eignen würde. Die drei Sieger, die ‚Krimi-Helden‘ würden ihren eigenen, auf sie zugeschnittenen Kurzkrimi bekommen. Und zwar nicht als Datei oder Papier-Ausdruck, sondern als schön gestalteten Hardcoverband, den ich als Privatdruck herausbringen würde.“

Weil so viele interessante und liebevoll gestaltete Bewerbungen eingingen, wurden aus drei Krimi-Helden fünf; in zwei der Geschichten ging ein Ermittler-Duo auf Mörderjagd.

Als Frau Kaindl im Januar die Bücher an die Gewinner verschickte, erhielt sie schon die ersten Anfragen, ob es nicht auch eine Version geben würde, die über den Buchhandel erhältlich wäre. Die Mails und Facebook-Kommentare häuften sich – immer mehr Katzenfans wollten den Krimi-Helden-Band ebenfalls haben. Schließlich setzte sich die Autorin hin, schrieb noch einen vierten Kurzkrimi und gestaltete aus den vier Geschichten und über 20 Katzenfotos ein Taschenbuch, das klein und leicht daherkommt, dabei aber doch keine ganz leichte Literatur ist, wie eine Leserin es formulierte: „Die Geschichten besitzen unerwarteten Tiefgang und eine Schreibe mit viel Herz und Sachverstand. Ich liebe sie.“

Die nächste Kultur-Veranstaltung im Second Heaven findet am  11. Oktober um 20 Uhr statt. Da hat Susanne Armbruster die Band „Dienstag is Damensauna“ eingeladen.

 

Links:

Link zur Website der KatzenKrimis von Marianne Kaindl: www.katzen-krimi.de
Autorin Marianne Kaindl auf Facebook: www.facebook.com/marianne.kaindl
Link zum Second Heaven: http://www.second-heaven.de/

 

Daten zum Buch, dessen Premiere gefeiert wurde:

Marianne Kaindl: Leserkatzen – Krimi-Helden
Taschenbuch, 92 Seiten. Verlag: ABB-Verlag; Auflage: 1 (12. September 2018)
ISBN-13: 978-3945664032. Preis (D): 8,50 Euro

 

Bereits vorbestellbar: „Leserkatzen – Krimi-Helden“. Mit Zugabe „Cocos Traum von Rusty“

Bereits vorbestellbar: „Leserkatzen – Krimi-Helden“. Mit Zugabe „Cocos Traum von Rusty“

Die „Krimi-Helden“ sollten ja ursprünglich nur eine Freude für die Gewinner des „Krimi-Helden“-Gewinnspiels sein.

Aber so viele Leser, und ganz besonders viele Fans von Jane Beier und ihrem wunderschönen Maine Coon-Kater Rusty, überzeugten mich: Das Buch wird’s jetzt auch im Buchhandel geben. Ab dem 12. September, als Taschenbuch, mit dem KurzKrimi, den Jane liebte, mit drei weiteren Geschichten, und zusätzlich mit „Cocos Traum von Rusty“.

Ihr könnt das Buch jetzt schon vorbestellen:

„Leserkatzen – Krimi-Helden“.
ISBN 9783945664032
92 Seiten, 23 Fotos (also mehr als die 20 angekündigten)
Taschenbuch, 8,50 Euro

Links zum Vorbestellen der „Krimi-Helden“:
 
Und auf der Website Eurer Lieblingsbuchhandlung.
 

Amazon hat leider einen Fehler drin. Deshalb: Einfach einen anderen Anbieter wählen. Danke!

Die Geschichte, wie es zu den „Krimi-Helden“ kam, die findet Ihr hier.

Die Gewinner stehen fest!

Die Gewinner stehen fest!

Als wir heute morgen unserer Chefermittlerin Coco, die etwas lätschig auf ihrem Kissen lag, Eure tollen und riesig lieben Beiträge beim Coco-/Our Cats-Gewinnspiel zeigten, da hüpfte sie herunter vom Kissen, tanzte Katzen-Tango, als gäbe es kein einziges Virum in ihrem Körper und freute sich ganz doll!

Nur ein Problem hatte sie, und das konnten wir ihr leider nicht abnehmen: Aus Euren Beiträgen die drei Gewinner auswählen, das war ziemlich schwierig, denn alle sind so lieb und warmherzig, und alle produzieren Glückshormone!

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Zu gewinnen: 3 Exemplare der „Our Cats“ mit Cocos Foto und Frauchens Interview

Zu gewinnen: 3 Exemplare der „Our Cats“ mit Cocos Foto und Frauchens Interview

Am Mittwoch kam das Frauchen nach Hause und summte ganz vergnügt. Ich spitzte um die Ecke und sah genau, wie sie drei Hefte auspackte von der Zeitschrift „Our Cats“, in der das große Interview mit ihr steht und das ganzseitige Foto von der Coco drin ist.

Natürlich war ich gleich zur Stelle und miaute: „Damit müssen wir ein Gewinnspiel machen! Unbedingt!“

„Du hast Recht, Rosita“, sagte das Frauchen. „Genau das hatte ich vor.“

„Aber ich hab eine Ideeeee!“, miaute ich.

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Lieblingsspielzeug!

Lieblingsspielzeug!

Guten Morgen!
Diese Box gehört zu meinen liebsten Spielzeugen! Ja, oft braucht es gar nichts Kompliziertes und Teures, um eine Menge Spaß zu haben! Man muss nur diese Tücher herausholen und sie dann in ganz kleine Teile zerrupfen. Toll!

Ihr solltet mal sehen, wie das Frauchen guckt, wenn sie die Fitzelchen aus den Schuhen und aus dem Trinknapf und aus der Ritze in der Couch herausholen darf!

Was ist Euer Lieblingsspielzeug?

Einen schönen Start in die neue Woche
wünscht Euch Eure Katze Coco.

Neues zum Krimi-Helden-Buch

Neues zum Krimi-Helden-Buch

Für alle, die sich schon auf das Krimi-Helden-Buch freuen und für alle, deren Tiere mit dabei waren in der Geschichte, die ich die letzten Tage hier schrieb, habe ich heute etwas Schönes:

Diese Geschichte werde ich mit ins Buch „Leserkatzen – Krimi-Helden“ aufnehmen. Natürlich spielt sie dann nicht hier bei mir, sondern in Überlingen bei Rebekka, Julia und Stefan. Aber Eure Katzen, Pferd Bubi, Hund Speedy, die Vögel und selbst die Mäuse – sie sind alle mit dabei.

Und es gibt noch einen weiteren Text, den ich in diesem Buch dann zum ersten Mal veröffentliche: „Cocos Traum von Rusty“. Es ist ein kurzer und sehr schöner Text, und es ist eine liebevolle Erinnerung an einen wundervollen Kater.

Es wird Juli werden, bis das Krimi-Helden-Buch erscheint, das ich dann als Taschenbuch veröffentliche, vielleicht sogar August. Aber ich bin sicher: Ihr werdet es mögen. ich bin sicher: Das Warten lohnt sich.

 

 


 

Fotomontage links oben: Julia K. Adam
Fotomontage links unten: Jane Beier.
Ganz lieben Dank Euch beiden – Julia in Ägypten und Jane da, wo Liebe einen sanft umweht, und Licht.

Folge 5: Dein Blick in meine Augen

Folge 5: Dein Blick in meine Augen

Nachdem wir Frauchen und Heike alles erzählt hatten, von dem Jungen, den wir retten wollten und der vor uns noch weit größere Angst hatte als vor seiner Mutter und dem Mann, der ihn wohl missbrauchte, da gingen sie sofort ins Haus und riefen die Polizei.

Zusammen mit Merlin, Percy, Socke und Paulinchen, Neelix, Bubu und Lucky stieg ich in den Wipfel des Holunderbaums. In allen Astgabelungen lagen noch die bunten Kissen, die wir für fröhliche Katzenplaudereien im Baum hergerichtet hatten. In den Zweigen schaukelten noch die Lampions, die am Abend den Garten in ein Zauberlicht tauchen sollten.

Am Waldrand stand das Wohnmobil, die graue Limousine parkte daneben, und bis hierher hörten meine feinen Katzenohren das Schreien. (mehr …)

Folge 4: Kinderschänder

Folge 4: Kinderschänder

Wer von Euch den Anfang verpasst hat: Hier sind Folge 1, Folge 2 und Folge 3.


Unsere Besprechung dauerte nur kurz. Keine Minute später galoppierte Bubi, mit mindestens zehn Katzen auf Rücken und Mähne, Richtung Tatort. Die Vögel flogen aufgeregt zwitschernd hinter ihm her, die übrigen Katzen folgten, Speedy, der Hund, machte seinem Namen alle Ehre.

Nur der Siam-Mix Luca, unser Azubi, verkroch sich jaulend im Gebüsch. Er hatte Schlimmes erlebt, damals in Spanien. Er hatte die Perrera, die Tötungsstation erlebt, nach diesen hilflosen Tagen, ohne Futter, ohne Wasser, zusammengepfercht mit seiner Mama und den Geschwistern und mit fünfunddreißig weiteren Katzen in einem winzigen Raum. (mehr …)

Folge 3: GEFAHR!

Folge 3: GEFAHR!

Wer’s bisher verpasst hat: Folge 1 und Folge 2


 

Dadadadadadadahamm Dadadadadadadahamm Dadadadadadadaaaaam! klang es durch den Garten. Hinterpfoten bewegten sich dynamisch zur Musik, Katzenhüften schoben sexy von links nach rechts und rechts nach links, und vor allen, ihnen gegenüber, standen Wallee und Rosita und tanzten den anderen vor, wie’s geht.

Ich selbst hatte mich für nur ein paar Minuten zurückgezogen. Ich brauche Überblick, sonst werde ich nervös. Zufrieden schaukelte ich im Wipfel des Holunderbaums und freute mich darüber, wie friedlich Hund und Katz und Pferd und Maus zusammen feierten.

Da bewegte sich etwas, fern am Waldrand, da, wo das Wohnmobil vor einigen Minuten geparkt hatte.

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Blog-Warming-Party, Folge 2: Das Fest der Tiere

Blog-Warming-Party, Folge 2: Das Fest der Tiere

Folge 1 verpasst? Hier ist sie!


 

Es war ein Sonnentag wie aus dem Bilderbuch. Unsere Samtpfoten-Gäste spielten Leckerlis-Fangen, die Mäuse quietschten in einer schattigen Ecke im Efeu und kauten mit vollen Backen Käse, Pferd Bubi zupfte unter dem alten Apfelbaum Gras mit würzigen Wildblumen.

Irgendwo, gut 100 km entfernt, setzte sich ein Wohnmobil in Bewegung. Am Steuer saß eine große, hagere Frau um die 40 mit dunklem, zum Pferdeschwanz zusammengebundenen Haar und einem früh gealterten Gesicht. Nervös zog sie an ihrer Zigarette. Neben ihr hockte ein hübscher und sehr zarter Junge, vielleicht grade mal zehn Jahre alt, der brüllte und schrie und weinte, bis die Frau entschlossen auf einen Parkplatz abbog, in ihrer Handtasche kramte und ihm dann eine Spritze in den Arm stach, zwischen zahlreiche andere Einstichspuren hinein. Es dauerte nur kurz, da jammerte er bloß noch leise vor sich hin und starrte mit hohlen Augen auf die vorüberziehenden Bäume der Schwarzwald-Landschaft.

Wir feierten und wussten nichts von alledem.

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Blog-Warming-Party, Folge 1: Freund oder Fressen? – Die ersten Gäste kommen an

Blog-Warming-Party, Folge 1: Freund oder Fressen? – Die ersten Gäste kommen an

Heute Nacht reisten die ersten Gäste an, und seit dem Aufwachen feiern wir Party! Das Frauchen hatte für 7:30 Uhr den Wecker gestellt, aber es waren Krümi und Elvis, die uns aus dem Schlaf rissen. Um kurz vor sechs. Da kamen sie nämlich durch die Katzenklappe, rannten hoch in unser Schlafzimmer und ließen sich direkt zwischen Rosita und mich fallen.

Dass die Geschehnisse in einem Wohnmobil, welches zu diesem Zeitpunkt noch über 100 km entfernt auf einem Parkplatz stand, unsere Party jäh beenden und uns an unsere Grenzen bringen würde – das ahnten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

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Chaos in der Küche – wir sind mittendrin: Party-Vorbereitung bei den Krimi-Katzen

Chaos in der Küche – wir sind mittendrin: Party-Vorbereitung bei den Krimi-Katzen

Ein paar Streckübungen, und raus aus dem Bett!
Denn wir Krimi-Katzen haben heut‘ eine Menge vor.

Gestern beschlossen wir, wer umzieht, der muss Party machen. Blog-Warming-Party.
Den Merlin schickten wir vor, um das Frauchen zu informieren, dass wir ganz, ganz viele Gäste mit Riesenhunger erwarten. Das Frauchen, das ja zur Zeit hauptsächlich im Büro sitzt und Websites von Kunden DSGVO-fit macht, hatte keine große Lust, Katzenhüpfburgen und einen Catwalk aufzubauen, einkaufen zu gehen und für mindestens fünfzig Katzen zu kochen. Außerdem noch für einen Hund und ein Pferd, die haben sich nämlich auch schon angemeldet.
Als wir ihr dann aber erzählten, wer da alles kommt, da war sie sofort überzeugt.

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Coco auf dem Weg zur Bestseller-Katze

Coco auf dem Weg zur Bestseller-Katze

Vorgestern Vormittag, als ich grade am Fressnapf hockte, stieß Frauchen im Büro einen ohrenbetäubenden Schrei aus, so dass ich vor lauter Schreck hochsprang und direkt im Napf landete. Mit der linken Vorderpfote. Im Wildragout.

Ich rannte hinunter ins Büro, hinterließ Wildragout auf der Treppe, aber wen interessiert das, wenn das Leben etwas Spannendes zu bieten hat. Merlin, Percy, Goldie, Luca und Rosita sausten hinter mir her. Wir würden es dem Mörder geben, der da offensichtlich grade unser Frauchen abmurkste! (mehr …)

KRIMI-KATZE COCO WILL’S WISSEN: IM INTERVIEW MIT SPEEDY, DEM ÜBERLEBENS-KÜNSTLER

KRIMI-KATZE COCO WILL’S WISSEN: IM INTERVIEW MIT SPEEDY, DEM ÜBERLEBENS-KÜNSTLER

Das nächste Interview führte Coco mit Gastkater Speedy. Auf ihn und seine Geschichte war sie ja schon deshalb gespannt, weil er sich Hals über Kopf in Cocos (KatzenKrimi-)Tochter Bella verliebt.


Lieber Speedy, schön, dass du meine neugierigen Fragen beantworten willst.
Dein Frauchen schrieb uns, dass du eine ganz besondere Katze bist und dein Leben einem großen Zufall verdankst. Erzähl!

Frauchen sagt mir immer, dass ich ein besonderes Wunder bin – und natürlich glaube ich meinem Frauchen.

An einem kalten, regnerischen Tag im Mai 2013 kam ich zur Welt, zusammen mit meiner Schwester Minka. Aber irgendetwas war „falsch“. Uns war furchtbar kalt und wir hatten großen Hunger, aber unsere Mama war nicht da. Sie hatte uns einfach zurückgelassen. Als es immer schlimmer wurde mit der Kälte und dem Hunger, wußte ich: Ich muss etwas tun, sonst sterben wir hier! Also hab‘ ich angefangen zu rufen und zu rufen. Eine ganze Weile musste ich rufen! Und dann war plötzlich Frauchen da! Sie hat uns vom kalten Boden aufgesammelt, ganz schnell ins warme Haus gebracht und vor allem, sie hatte ein Fläschchen für uns, und es gab endlich eine Mahlzeit! Später erzählte sie mir, wenn ich nicht so laut gerufen hätte, hätte sie uns nicht gesehen und wir wären wohl dort in der Kälte gestorben.
Am Nachmittag brachte sie uns dann zum Tierarzt, und danach war sie ganz traurig, ich hab‘ das genau gespürt!

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KRIMI-KATZE COCO WILL’S WISSEN: IM INTERVIEW MIT PAULINCHEN, DER LESENDEN SAMTPFOTE

Jetzt wird nicht Krimi-Katze Coco interviewt, jetzt interviewt sie selbst. Und zwar insgesamt fünf Gastkatzen aus dem neuen Coco-KatzenKrimi „NAZI-ALLERGIE“, der am 28. August erscheint. Gastkatzen, die alle nicht nur im Buch vorkommen, sondern im wirklichen Leben schnurren, Leckerlis schlecken und sich so ihre Gedanken machen über Katzen, Menschen und die Welt. Den Anfang macht Paulinchen, die lesende Samtpfote.


Liebe Pauli, hier sind meine Fragen an dich.
Du bist eine lesende und eine bücherrezensierende Samtpfote. Mein Freund und Mitermittler Percy möchte ganz unbedingt wissen, wie es dazu kam und was das aller-, allererste Buch war, das du gelesen hast. Und natürlich auch, was dir an deinem ersten Buch ganz besonders gefallen hat.

Also, ich habe schon von klein auf gern auf Büchern geschlafen. Damals hat Frauchen noch studiert, deshalb waren es meistens Fachbücher. Das erste Buch, dass ich als lesende Samtpfote dann so richtig gelesen habe, war „Eine Katze namens Moon“ von Brigitte Riebe. In dem Buch geht es um eine Katze, die eigentlich durch ihre Aura eine ganze Familie beeinflusst und irgendwie auch wieder zusammenführt. Das fand ich Klasse, denn da können die Zweibeiner lesen, was wir für eine positive Ausstrahlung haben können. Wir sind halt doch die geborenen Hypnotiseure. Bei dem Buch kam mir auch die Idee für den Blog und Frauchen war gleich einverstanden.

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Erstes Interview mit Krimi-Katze Coco zum neuen Katzen-Krimi „Nazi-Allergie“

Erstes Interview mit Krimi-Katze Coco zum neuen Katzen-Krimi „Nazi-Allergie“

AW: Hallo, Krimi-Katze Coco, schön, dass Sie sich Zeit nehmen für meine Fragen. Gerade sind Sie völlig außer Atem um die Ecke gesaust. Wo kommen Sie her?

Coco: Von Frauchens Schreibtisch. Wir machen jetzt die stilistische Überarbeitung des neuen Coco-KatzenKrimis. Frauchen liest jeden Satz laut auf Menschisch und ich auf Kätzisch, und dann feilen wir an den Details, bis alles rundum gut klingt. Auf dem Weg zu Ihnen hielt mich dann Rosita auf, die ihren ersten Cover-Entwurf mit mir diskutieren wollte.

AW: Stimmt es, dass Sie diesmal den Mordfall nicht lösen konnten, weil Hauptkommissar Silkowski Sie festnahm?

Coco: Ja, der Silkowski wollte mich aus dem Weg räumen. Das ist ihm selbstverständlich nicht gelungen; ich und mein Team haben den Fall ziemlich spektakulär gelöst (grinst). Diesmal waren übrigens hunderte von Katzen beteiligt, darunter ganz viele Katzen unserer Leser. Der Bubu, zum Beispiel, und die Emily. Und das Paulinchen, die Lesende Samtpfote.

AW: Bei meinen Recherchen habe ich das Gerücht gehört, dass Paulinchen an einem spannenden Projekt rund um die Coco-KatzenKrimis beteiligt ist. Ist da was dran?

Coco: Ja, da ist sogar sehr etwas dran! Es gibt eine Blogtour zu allen drei Coco-Krimis, und ich freue mich riesig und bin schon zum Platzen gespannt darauf!
Jetzt müssen Sie mich aber entschuldigen – die Goldie, äh – die Pflicht ruft; ich muss weitermachen, denn unsere Leser warten schon sehnsüchtig auf „Nazi-Allergie“, den dritten Coco-KatzenKrimi.

AW: Den man übrigens schon bei Marianne Kaindl vorbestellen kann. Er erscheint am 28. August.- Liebe Krimi-Katze Coco, wir danken für das Gespräch!

Coco: Gerne und Miau! Geben Sie all Ihren Lesern viele Schleckbussis von mir!

Dieses Interview mit der vielbeschäftigten Krimi-Katze darf gerne geteilt werden!

Die 1. Live-Lesung aus „Sechs Katzen und ein Todesfall“

Die 1. Live-Lesung aus „Sechs Katzen und ein Todesfall“

Die 1. Coco-Krimi-Live-Lesung…

… war ein Abenteuer. Das lag an der Sonne, die unbedingt mit dabei sein wollte. Sie knallte so auf den Lieblingsplatz der Krimi-Katzen, dass ich zehn Minuten vor Beginn nochmals mit iPad, Stativ, Stuhl, Büchern, Wasser (habe ich noch etwas vergessen?) an einen anderen Platz zog. Punkt 18:00 Uhr war ich damit fertig und konnte live gehen. Nur die Krimi-Katzen ließen sich nicht blicken – die fanden sowieso alles zu heiß und lagen langgestreckt im kühlen Flur.
Bis auf diese Kleinigkeiten aber hat es wunderbar Spaß gemacht – mir, und ich glaube, den Zuschauern auch.

Hier könnt Ihr die Lesung (nochmals) anschauen und anhören:

Das sollte funktionieren, ist aber ein Link von Facebook, den ich hier eingebunden habe. Also: Sollte doch etwas nicht klappen: Einfach kurz Bescheid geben.

Und jetzt: Viel Spaß mit der Premieren-Live-Lesung und mit den Coco-KatzenKrimis!

Liebe für ein ganzes Katzenleben

Liebe für ein ganzes Katzenleben

Ihr Lieben, Ihr wisst es ja, dass ich meine Augen und Ohren überall habe. Manchmal wird mir dabei ganz schön schwer ums Herz! Denn manche Menschen haben keine Ahnung, was der Unterschied ist zwischen einer Katze, die lebt, und einem Teddybär, der genäht und mit Schaumstoff ausgestopft ist.

Das kennt Ihr alle – aber könnt Ihr Euch vorstellen, wie weh uns das tut?

Da ist zum Beispiel eine Frau, die liebt ihr Kätzchen ganz doll, schenkt ihm Leckerlis und Stinkekissen, knuddelt es durch, macht unzählige Fotos von ihm und stellt die alle auf Facebook, Instagram, WhatsApp, und die Katzenvideos stellt sie auf Youtube. Das Kätzchen macht sich keine Sorgen, warum auch? Es kuschelt mit ihr, es rennt ihr freudig entgegen, wenn sie abends heimkommt, es spielt mit ihr und bringt sie zum Lachen. Aber dann verknallt sich die Frau Hals über Kopf, der Freund mag keine Katzen – und vorbei ist’s mit der mensch-kätzischen Freundschaft.

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KatzenKrimi-Autorin Marianne Kaindl

Ich liebe Katzen. Den meisten von meinen sechs Katzen begegnen Sie auch in meinen Coco-KatzenKrimis "Sechs Katzen und ein Todesfall" (ISBN 978-3-945664-00-1), "Das Vermächtnis des Hypnotiseurs. Der zweite Coco-KatzenKrimi" (ISBN 978-3-945664-01-8) und "Nazi-Allergie" (ISBN 978-3-945664-02-5). Erhältlich in Ihrer Buchhandlung, bei Amazon und anderen Online-Buchhändlern. NEU: Demnächst gibt's auch die "Krimi-Helden" zu kaufen. Das sind drei spannende KurzKrimis, deren Protagonisten Katzen meiner Leser sind.
Sechs Katzen und ein Todesfall. Coco-KatzenKrimi von Marianne KaindlMarianne Kaindl: Das Vermächtnis des Hypnotiseurs. Der zweite Coco-KatzenKrimi

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